Gerhard Wächter eröffnete am 20. Oktober 2026 im FOM Hochschulzentrum die Veranstaltung und richtete den Blick gleich nach vorn: Unternehmen müssen ihre eigenen Leute für neue Aufgaben qualifizieren. Genau da sind Bildungsanbieter gefragt. Reiner Brandt hatte die Tagung vor Ort organisiert und erhielt dafür einen Award des Verbands.

Per Video grüßten Daniel Bettermann, MdB und Bijan Kaffenberger, MdL. Timo Call zeigte, was Führungskräfte vom Leistungssport lernen können: Leistung ist eine Frage der Energie, nicht der Zeit.

Am Nachmittag ging es um digitale Souveränität. Peer Heinlein brachte es auf den Punkt: Das ist keine Frage für Techniker, sondern eine Frage, ob wir politisch handlungsfähig bleiben. Auf dem Podium mit Oliver Mostert, Jan-Wilhelm Pohlmann MdB, Peter Keppler und Rafael Peregrino da Silva, ra (LPI) war man sich einig: Die Technik ist da. Was fehlt, sind Menschen, die sie beherrschen. Und genau das ist die Aufgabe der Weiterbildung.

Am Abend wechselte die Runde das Fachgebiet: Im Planetarium ging es auf eine Reise durch das Sonnensystem bis zu den benachbarten Sternen. Danach öffnete die Orangerie exklusiv für den Verband und ließ den Tag mit einem köstlichen Buffet und guten Getränken ausklingen.

Tag zwei begann mit Regulierung. Thomas Skowronek berichtete, dass das Fernunterrichtsschutzgesetz nach dem Referentenentwurf ganz entfallen soll. Bei der Sozialversicherung selbstständiger Dozenten setzt sich die EATO weiter für eine klare Definition von Selbstständigkeit ein.

Dann KI in der Praxis. Stephan Otten zeigte, wie die Mitgliederverwaltung der EATO mit einem KI-Agenten neu aufgebaut wurde, erzählt von einem Avatar. Die KI arbeitet, die Entscheidungen bleiben beim Menschen. Peter Dern knüpfte mit Mistral und digitaler Souveränität an, Tobias Hauser zeigte, warum präzise, überprüfbare Fakten auf der Website über die Sichtbarkeit in KI-Antworten entscheiden.

In der Abschlussdiskussion unter der Moderation von Gerhard Wächter ging es um den Weiterbildungsmarkt: Budgets sind knapper, aber die Präsenz kommt zurück, und der Nachweis, dass Weiterbildung im Arbeitsalltag wirkt, wird zum entscheidenden Argument. Die Mitgliederversammlung am Nachmittag brachte klare Entscheidungen.

Danke an alle Referenten, an Reiner Brandt, an das LPI und an alle, die diese zwei Tage so lebendig gemacht haben.

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